Gastronomie · Oberhausen · seit 1993

Das Bestellsystem lief noch — aktualisieren konnte es niemand mehr

Pizza Country liefert seit über 30 Jahren nach Oberhausen, Mülheim und Essen. Das eigene Bestellsystem war irgendwann nicht mehr zu warten, weil es den Anbieter dahinter nicht mehr gab. Heute bestellen Gäste über Website, iPhone- oder Android-App — und werden automatisch erinnert, wenn sie den Warenkorb stehen lassen.

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Betrieb seit
1993
Bestellwege
Website, iPhone-App, Android-App
Erinnerungen
Warenkorb, Gutscheine, Rückgewinnung
Liefergebiet
Oberhausen, Mülheim, Essen
Website von Pizza Country Oberhausen mit Online-Bestellung
kitchen-country.de
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Ausgangslage

Bestellungen kamen auf zwei Wegen herein: über fremde Lieferportale und über ein eigenes System, das der Betrieb Jahre zuvor gekauft hatte. Dieses System war veraltet — und der Anbieter, der es verkauft hatte, existierte nicht mehr. Damit gab es niemanden mehr, der Aktualisierungen liefern konnte.

Das ist gefährlicher, als es zunächst klingt. Software ohne Aktualisierungen wird nicht langsam schlechter, sondern irgendwann unsicher: Bekannt gewordene Lücken bleiben offen, weil sie niemand mehr schließt. Für einen Betrieb, über dessen System Bestellungen und Kundendaten laufen, ist das eine Sackgasse. Weiterbetreiben ging nicht, reparieren auch nicht — es blieb nur, das System aufzugeben und neu zu bauen.

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Umsetzung

Wir haben das Bestellsystem neu aufgebaut, mit zwei Anforderungen, die sich direkt aus dem Vorgängerproblem ergaben: Es muss sicher sein, und es muss dauerhaft aktualisierbar bleiben. Ein System, das einmal ausgeliefert und dann sich selbst überlassen wird, landet früher oder später wieder dort, wo das alte war. Deshalb bleibt die Betreuung Teil der Sache — Aktualisierungen laufen weiter, und weil wir ohnehin am System sind, lassen sich Abläufe nachschärfen, sobald der Betrieb im Alltag merkt, dass etwas besser gehen könnte.

Bestellen sollte außerdem leichter werden als vorher, nicht nur sicherer. Die Website lässt sich mit einem Tippen als App auf dem Telefon ablegen (PWA), und zusätzlich gibt es echte Apps für iPhone und Android — gebaut, veröffentlicht und mitgehostet, ohne getrennte Rechnung. Wer einmal bestellt hat, hat das Lokal danach als Symbol auf dem Startbildschirm statt als Lesezeichen irgendwo im Browser.

Dazu kommt die Kommunikation, die sonst niemand im Tagesgeschäft übernimmt: Wer den Warenkorb stehen lässt, bekommt automatisch eine Erinnerung. Gutscheine gehen automatisch raus. Und wer länger nicht bestellt hat, erhält eine Nachricht, die ihn zurückholt — je nach Einstellung als Push-Nachricht oder E-Mail. Das ist Arbeit, die in einem Familienbetrieb sonst schlicht liegen bleibt, weil abends die Küche läuft.

  • Bestellsystem neu aufgebaut, nachdem der Anbieter des Altsystems nicht mehr existierte
  • Laufende Sicherheits- und Funktionsaktualisierungen statt einmaliger Auslieferung
  • Installierbare Web-App (PWA) — Bestellen direkt vom Startbildschirm, ohne App-Store
  • Native Apps für iOS und Android, gebaut, veröffentlicht und mitgehostet
  • Automatische Erinnerung bei liegengebliebenem Warenkorb (Push und E-Mail)
  • Gutschein-Versand und Rückgewinnung von Gästen, die länger nicht bestellt haben
  • Übersichtliche Bestellstrecke — weniger Rückfragen, weniger Fehler bei der Aufnahme
  • Eigene Rabatte und Stammkundenbindung, unabhängig von Lieferportalen
  • Lokales SEO für Oberhausen, Mülheim und Essen
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Ergebnis

Der Betrieb hängt nicht mehr allein an fremden Portalen, sondern führt einen eigenen Kanal — auf drei Wegen: Website, iPhone und Android. Was sich seither im Alltag geändert hat, beschreibt Pizza Country so: mehr Bestellungen insgesamt, spürbar weniger Provision an Lieferportale, wiederkehrende Kunden über eigene Rabatte statt über das Portal, ein entlastetes Telefon und weniger Fehler bei der Aufnahme — weil eine übersichtliche Bestellmaske weniger Missverständnisse erzeugt als eine Bestellung zwischen Tür und Angel.